Schluss mit Schleppnetzfang für Tintenfischprodukte!
Tintenfische sind faszinierende, empfindungsfähige Tiere. Doch beim Fang und der Tötung leiden sie. Hinzu kommt: Fangmethoden wie die Schleppnetzfischerei zerstören wertvolle Meereslebensräume und sind für den Tod zahlloser weiterer Meereslebewesen verantwortlich. Wir fordern die Schweizer Detailhändler auf, Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment zu nehmen. Zudem muss die Fangmethode bei allen Tintenfischprodukten transparent ausgewiesen werden. Unterstütze unsere Forderung mit deiner Unterschrift!
Offenen Brief unterzeichnen
Unterzeichne jetzt den offenen Brief und fordere Coop, Migros, Aldi und Globus Delicatessa zum Handeln auf.
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Schleppnetzfischerei zerstört unsere Ozeane
Tintenfische sind hochentwickelte Tiere mit erstaunlichen Fähigkeiten. Trotzdem werden sie weltweit in grossen Mengen gefangen und verkauft. Dabei kommen auch Schleppnetze zum Einsatz. Besonders Grundschleppnetze schädigen den Meersboden und zerstören ganze Lebensräume. Zudem verursacht die Schleppnetzfischerei unerwünschten Beifang.
63 Tintenfischprodukte untersucht
Unsere Untersuchung bei Coop, Migros, Aldi und Globus Delicatessa zeigt: Bei 15 von 63 Produkten, fast jedem vierten, werden Schleppnetze als Fangmethode genannt. Bei weiteren zwölf Produkten fehlt eine erkennbare Angabe zur Fangmethode. Das muss sich ändern. Wer Tintenfisch verkauft, trägt Verantwortung dafür, wie die Tiere gefangen werden und welche Auswirkungen dies auf die Meere hat. Zudem müssen Konsument:innen nachvollziehen können, welche Fangmethoden hinter den Produkten stehen. Wir erwarten von den Detailhändlern Transparenz und dass sie Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment nehmen.
Offener Brief an Coop
Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment nehmen und Transparenz schaffen
Sehr geehrte Verantwortliche von Coop
Tintenfische sind faszinierende Meerestiere. Sie verfügen über komplexe Nervensysteme, können lernen und Probleme lösen. Dennoch werden sie als Lebensmittel im Schweizer Detailhandel angeboten. Hinzu kommt: Die Art und Weise, wie sie gefangen werden, kann erhebliche Auswirkungen auf Meeresökosysteme haben. Als einer der grössten Detailhändler der Schweiz trägt Coop Verantwortung dafür, welche Fangmethoden durch das eigene Sortiment unterstützt werden.
KYMA sea conservation & research hat 63 Tintenfischprodukte bei vier Schweizer Detailhändlern untersucht. Darunter waren 43 Produkte aus dem Coop-Sortiment. Bei 13 dieser Produkte wurde Schleppnetzfischerei als Fangmethode angegeben – allein oder in Kombination mit anderen Methoden. Zudem war bei fünf Produkten keine Fangmethode erkennbar.
Während pelagische Schleppnetze durch das Wasser gezogen werden und damit eine hohe Beifangrate ausweisen, können Grundschleppnetze den Meeresboden und empfindliche Lebensräume beschädigen oder sogar zerstören. Die verfügbaren Produktangaben erlauben nicht immer eine eindeutige Beurteilung der konkreten Auswirkungen. Gerade deshalb braucht es sowohl eine sorgfältige Sortimentspolitik als auch transparente Informationen.
Wir fordern Coop deshalb auf:
- Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment zu nehmen.
Coop soll auf den Verkauf von Tintenfischprodukten verzichten, bei denen Schleppnetzfang als Fangmethode ausgewiesen ist. Damit kann das Unternehmen ein klares Zeichen für den Schutz der Meere setzen.
- Die Deklaration der Fangmethoden zu verbessern.
Kund:innen müssen auf einfache und verständliche Weise erkennen können, mit welcher Fangmethode Tintenfische gefangen wurden. Die Angaben sollen eindeutig und nachvollziehbar sein. Bei verarbeiteten oder gemischten Produkten muss zudem klar sein, auf welchen Bestandteil sich die Deklaration bezieht.
Die Wahl der Fangmethode ist ein wichtiger Faktor für die ökologischen Auswirkungen eines Meeresprodukts. Konsument:innen sollten nicht auf unvollständige Angaben angewiesen sein, wenn sie verantwortungsbewusst einkaufen möchten.
Wir fordern Coop auf, Verantwortung für das eigene Sortiment zu übernehmen, die geforderten Verbesserungen umzusetzen und öffentlich darzulegen, welche Schritte das Unternehmen dafür unternimmt.
Die Meere brauchen wirksamen Schutz und der Detailhandel kann dazu einen konkreten Beitrag leisten.
Freundliche Grüsse
KYMA sea conservation & research
Offener Brief an Migros
Transparenz bei Tintenfischprodukten schaffen
Sehr geehrte Verantwortliche der Migros,
Wer Tintenfisch kauft, sollte wissen können, wie das Tier gefangen wurde. Die Fangmethode kann entscheidend dafür sein, welche Auswirkungen die Fischerei auf Meereslebensräume und andere Meerestiere hat. Dennoch sind die entsprechenden Informationen nicht immer klar erkennbar.
KYMA sea conservation & research hat 63 Tintenfischprodukte bei vier Schweizer Detailhändlern untersucht, darunter zwölf Produkte aus dem Migros-Sortiment. Bei zwei dieser Produkte war anhand der erfassten Produktinformationen keine Fangmethode erkennbar.
Dass die Fangmethode nicht deklariert ist, bedeutet nicht automatisch, dass sie unbekannt ist oder eine problematische Methode eingesetzt wurde. Für Konsument:innen bleibt jedoch unklar, wie das Produkt tatsächlich gefangen wurde. Damit fehlt eine wichtige Grundlage für eine informierte Kaufentscheidung.
Schleppnetzfischerei verdeutlicht, weshalb diese Information wichtig ist. Insbesondere Grundschleppnetze können den Meeresboden und empfindliche Lebensräume beschädigen oder sogar zerstören. Pelagische Schleppnetze werden dagegen im freien Wasser eingesetzt und weisen eine hohe Beifangrate aus.
Wir fordern Migros deshalb auf, die Fangmethoden bei Tintenfischprodukten transparent, eindeutig und verständlich zu deklarieren.
Kund:innen müssen auf einfache und verständliche Weise erkennen können, mit welcher Fangmethode Tintenfische gefangen wurden. Die Angaben sollen eindeutig und nachvollziehbar sein. Bei verarbeiteten oder gemischten Produkten muss zudem klar sein, auf welchen Bestandteil sich die Deklaration bezieht.
Die Wahl der Fangmethode ist ein wichtiger Faktor für die ökologischen Auswirkungen eines Meeresprodukts. Konsument:innen sollten nicht auf unvollständige Angaben angewiesen sein, wenn sie verantwortungsbewusst einkaufen möchten.
Wir fordern Migros dazu auf, die Deklaration der Fangmethoden zu überprüfen, bestehende Informationslücken zu schliessen und öffentlich darzulegen, wie das Unternehmen eine verlässliche Information seiner Kund:innen sicherstellt. Zudem bitten wir Migros, Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment zu nehmen.
Freundliche Grüsse
KYMA sea conservation & research
Offener Brief an Aldi
Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment nehmen
Sehr geehrte Verantwortliche von Aldi,
Tintenfische sind faszinierende Meerestiere. Sie verfügen über komplexe Nervensysteme, können lernen und Probleme lösen. Dennoch werden sie als Lebensmittel im Schweizer Detailhandel angeboten. Hinzu kommt: Die Art und Weise, wie sie gefangen werden, kann erhebliche Auswirkungen auf Meeresökosysteme haben. Als einer der grössten Detailhändler der Schweiz trägt Lidl Verantwortung dafür, welche Fangmethoden durch das eigene Sortiment unterstützt werden.
KYMA sea conservation & research hat 63 Tintenfischprodukte bei vier Schweizer Detailhändlern untersucht. Darunter waren drei Produkte aus dem Aldi-Sortiment. Bei zwei davon wurde Schleppnetzfischerei als Fangmethode angegeben – allein oder in Kombination mit anderen Methoden.
Während pelagische Schleppnetze durch das Wasser gezogen werden und damit eine hohe Beifangrate ausweisen, können Grundschleppnetze den Meeresboden und empfindliche Lebensräume beschädigen oder sogar zerstören. Die verfügbaren Produktangaben erlauben nicht immer eine eindeutige Beurteilung der konkreten Auswirkungen. Gerade deshalb braucht es sowohl eine sorgfältige Sortimentspolitik als auch transparente Informationen.
Wir fordern Aldi deshalb auf, Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment zu nehmen.
Aldi kann damit Verantwortung für die ökologischen Auswirkungen der angebotenen Produkte übernehmen und ein klares Zeichen für den Schutz der Meere setzen. Wir erwarten, dass Aldi die betreffenden Produkte und ihre Fangmethoden überprüft und sicherstellt, dass Tintenfischprodukte mit ausgewiesenem Schleppnetzfang künftig nicht mehr angeboten werden.
Die Meere stehen unter vielfältigem Druck. Der Detailhandel kann mit bewussten Sortimentsentscheidungen dazu beitragen, diesen Druck zu verringern. Wir fordern Aldi auf, diese Möglichkeit konsequent zu nutzen und öffentlich Stellung zu seiner Verantwortung für die angebotenen Tintenfischprodukte zu beziehen.
Freundliche Grüsse
KYMA sea conservation & research
Offener Brief an Globus Delicatessa
Transparenz bei Tintenfischprodukten schaffen
Sehr geehrte Verantwortliche von Globus Delicatessa,
Wer Tintenfisch kauft, sollte wissen können, wie das Tier gefangen wurde. Die Fangmethode kann entscheidend dafür sein, welche Auswirkungen die Fischerei auf Meereslebensräume und andere Meerestiere hat. Dennoch sind die entsprechenden Informationen nicht immer klar erkennbar.
KYMA sea conservation & research hat 63 Tintenfischprodukte bei vier Schweizer Detailhändlern untersucht, darunter fünf Produkte von Globus Delicatessa. Bei keinem dieser fünf Produkte waren Informationen zur Fangmethode ausgewiesen.
Dass die Fangmethode nicht deklariert ist, bedeutet nicht automatisch, dass sie unbekannt ist oder eine problematische Methode eingesetzt wurde. Für Konsument:innen bleibt jedoch unklar, wie das Produkt tatsächlich gefangen wurde. Damit fehlt eine wichtige Grundlage für eine informierte Kaufentscheidung.
Schleppnetzfischerei verdeutlicht, weshalb diese Information wichtig ist. Insbesondere Grundschleppnetze können den Meeresboden und empfindliche Lebensräume beschädigen oder sogar zerstören. Pelagische Schleppnetze werden dagegen im freien Wasser eingesetzt und weisen eine hohe Beifangrate aus.
Wir fordern Globus Delicatessa deshalb auf, die Fangmethoden bei Tintenfischprodukten transparent, eindeutig und verständlich zu deklarieren.
Kund:innen müssen auf einfache und verständliche Weise erkennen können, mit welcher Fangmethode Tintenfische gefangen wurden. Die Angaben sollen eindeutig und nachvollziehbar sein. Bei verarbeiteten oder gemischten Produkten muss zudem klar sein, auf welchen Bestandteil sich die Deklaration bezieht.
Als Anbieter eines hochwertigen Sortiments sollte Globus Delicatessa auch bei der Produktinformation hohe Ansprüche an Transparenz und Rückverfolgbarkeit stellen. Eine verständliche Deklaration ermöglicht informierte Kaufentscheidungen und stärkt das Vertrauen der Kund:innen
Wir fordern Globus Delicatessa dazu auf, die Deklaration der Fangmethoden zu überprüfen, bestehende Informationslücken zu schliessen und öffentlich darzulegen, wie das Unternehmen eine verlässliche Information seiner Kund:innen sicherstellt. Zudem bitten wir Globus Delicatessa, allfällige Tintenfischprodukte, die mit Schleppnetzen gefangen wurden, aus dem Sortiment zu nehmen.
Freundliche Grüsse
KYMA sea conservation & research